Transformation zwischen der Automobilbau.- und der Wertschöpfungskette im Ökosystem der Verteidigungsindustrie.



Wechselseitige Lernpotenziale zwischen der Rüstungs- und der Automobil-industrie. Die Frage, was die Rüstungsindustrie von der Automobilindustrie lernen kann und umgekehrt, eröffnet interessante Perspektiven für den Aus-tausch bewährter Praktiken und Technologien zwischen beiden Branchen.



Die Wertschöpfungskette im Ökosystem der Verteidigungsindustrie umfasst sämtliche Prozesse und Akteure, die zur Entwicklung, Herstellung und Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen beitragen. Innerhalb dieses Systems sind verschiedene Unternehmen, Zulieferer und Partner miteinander verbunden, um gemeinsam innovative Lösungen zu schaffen, die den Anforderungen der Verteidigung gerecht werden. Die Zusammenarbeit und Vernetzung der einzelnen Glieder der Wertschöpfungskette ermöglichen eine effiziente Produktion sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien und Strategien.

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Was die Rüstungsindustrie von der Automobilindustrie lernen kann?

Die Automobilindustrie zeichnet sich durch hohe Effizienz in der Serienfertigung, standardisierte Produktionsprozesse und eine ausgeprägte Kundenorientierung aus. Diese Aspekte könnten für die Rüstungsindustrie wertvoll sein, insbesondere im Hinblick auf die Optimierung der Fertigung, die Kostensenkung und die Steigerung der Produktqualität durch präventive Maßnahmen wie z.B. eine nachhaltige Reifegradabsicherung durch APQP / RGA. Auch die schnelle Einführung neuer Technologien und Innovationen ist ein Bereich, in dem die Automobilbranche Vorreiter ist und von dem die Rüstungsindustrie profitieren kann.

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Was die Automobilindustrie von der Rüstungsindustrie lernen kann?

Die Rüstungsindustrie verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Präzision. Diese Stärken könnten für die Automobilindustrie besonders relevant sein, beispielsweise bei der Entwicklung sicherheitskritischer Komponenten oder in der Qualitätskontrolle. Zudem kann die Automobilindustrie von der strengen Einhaltung von Normen und Vorschriften in der Rüstungsindustrie lernen, um eigene Sicherheitsstandards weiter zu erhöhen.

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Einführung von Lean Management in der Rüstungsindustrie.

Lean Management ist eine bewährte Methode zur Prozessoptimierung, die darauf abzielt, Verschwendung zu reduzieren und den Wert für den Kunden zu maximieren. In der Rüstungsindustrie stellt die Einführung dieser Prinzipien eine besondere Herausforderung dar, da die Branche oft von komplexen Produktionsprozessen und strengen regulatorischen Anforderungen geprägt ist.

Die Umsetzung von Lean Management in der Rüstungsindustrie erfordert eine sorgfältige Analyse bestehender Arbeitsabläufe sowie eine konsequente Einbindung der Mitarbeiter. Ziel ist es, ineffiziente Strukturen aufzubrechen und eine kontinuierliche Verbesserung der Abläufe zu erreichen. Durch die Anwendung von Lean-Prinzipien können Unternehmen der Rüstungsbranche ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig die Qualität ihrer Produkte sichern.

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Unsere Dienstleistung

  • Beratung des Top-Managements ihres Unternehmen z.B. bei der Gestaltung holistischer Strategien zur dauerhaften Steigerung der Industrialisierung – u.a. zur Reduktion der Produktionszeiten.
  • Führung und Steuerung von (digitalen) Transformations-, Effizienz- und Optimierungsprojekten entlang der Wertschöpfungskette im Ökosystem Verteidigung
  • Inspirierendes, ganzheitliches und multiples Projektmanagement z.B. Ausweitung der Produktionskapazitäten oder Beschleunigung des Ramp-up.
  • Gestaltung eines innovativen Produktentstehungsprozess inkl. Reifegradabsicherung.
  • Aufbau einer Produktionsplanung nach Lean-Prinzipien entlang der Wertschöpfungskette.
  • Unsere Unterstützung im ILS-Prozess:
    • Begleitung bei der Planung und Einführung eines nachhaltigen ILS-Prozesses in Ihrer bestehenden Prozesslandschaft.
    • Praxisnahe und zielgerichtete Unterstützung durch erfahrene ILS-Consultants und ILS-Manager.
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ILS-Projekte für Luftfahrt, Bahn und die Verteidigungsindustrie.

ILS-Prozesse stehen meist für Integrated Logistics Support (integrierte logistische Unterstützung). Der Begriff wird vor allem in Bereichen wie Luftfahrt, Verteidigung, Maschinenbau, Bahnindustrie oder Großanlagen verwendet.


Ziel von ILS ist es, ein System oder Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg wirtschaftlich betreiben und warten zu können — also nicht nur die Entwicklung des Produkts selbst, sondern auch alles rund um Betrieb, Wartung, Ersatzteile, Dokument-ation und Schulung.


Typische ILS-Prozesse sind:


  1. Wartungsplanung
  2. Welche Wartungen sind nötig?
  3. Wie oft?
  4. Wer führt sie durch?
  5. Ersatzteilmanagement
  6. Welche Ersatzteile werden benötigt?
  7. Lagerhaltung und Lieferkettenplanung
  8. Technische Dokumentation
  9. Handbücher
  10. Wartungsanleitungen
  11. Ersatzteilkataloge
  12. Schulung und Training
  13. Ausbildung von Bedienern und Technikern
  14. Zuverlässigkeits- und Verfügbarkeitsanalysen
  15. Ausfallwahrscheinlichkeiten
  16. MTBF („Mean Time Between Failures“)
  17. Support- und Instandhaltungskonzepte
  18. Vor-Ort-Service
  19. Reparaturstrategien
  20. Depot- oder Feldinstandsetzung
  21. Lifecycle-Management
  22. Kosten über die gesamte Nutzungsdauer
  23. Obsoleszenz Management (veraltete Bauteile)
  24. Konfigurationsmanagement
  25. Kontrolle von Änderungen an Systemen und Komponenten


In vielen Projekten läuft ILS parallel zur Produktentwicklung, damit ein System später nicht nur funktioniert, sondern auch:


  • zuverlässig,
  • wartbar,
  • verfügbar
  • und kosteneffizient betreibbar ist.


Beispiel:
Bei einem neuen Zug oder Flugzeug plant ILS bereits früh:


  • welche Werkzeuge Techniker brauchen,
  • welche Ersatzteile weltweit verfügbar sein müssen,
  • wie lange Reparaturen dauern dürfen,
  • und welche Schulungen nötig sind.

 

Ein typischer Ablauf eines ILS-Projekts (Integrated Logistics Support / Integrierte Produktunterstützung) orientiert sich am gesamten Lebenszyklus eines Systems — von der Konzeptphase bis zur Außerbetriebnahme. Ziel ist es, die Verfügbarkeit, Wartbarkeit, Versorgungssicherheit und die Lebenswegkosten eines Produkts zu optimieren.

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